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Cagliostro

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Posts posted by Cagliostro

  1. Vorhin keine Zeit gehabt. Ich bin echt an Erfahrungen interessiert bzgl. Spielermitbestimmung bei Horror-RPGs, speziell CoC.
    Gut, hier dann OT, weiß jemand wo ich nachlesen kann?
    Bzw. hat das wer schon bei CoC gemacht (und gar hier im Forum drüber geschrieben?)

    Ich stelle mir das sehr schwer vor - gerade bei CoC - ein Cthulhu-Abenteuer ist oft wie ein guter Horror-Film, wenn ich da geschickt durch eine spannende Handlung gelotst werde, ohne es allzu stark zu merken, finde ich das ok

     

    Was ich jetzt hier bzgl. IK und Spielermitbestimmung lese klingt ja eher nach "der Spieler umschreibt den Fertigkeiteneinsatz/Erfolg" anstatt nur zu würfeln und nicht mehr.
    Wobei mich ein paar Punkte direkt abgeschreckt haben.
    >Wenn du das Ziel des Spielleiters unangemessen findest, solltest du deine Bedenken vor dem Würfelwurf kundtun. Im Idealfall werden du und der Spielleiter über das Ziel diskutieren und eine Einigung erzielen; wie bei allen anderen Dingen gilt am Ende jedoch die Entscheidung des Spielleiters.<

    Diskutieren? Beim Horror-RPG?

    btw.
    Ich merke gerade, mit einer der Gründe, warum ich nicht gerade scharf auf das IK bin. Meine Chars werden selten gesteigert und Fertigkeiten(einsatz) ist nicht so wichtig. Mir geht es eher um die Story/Grusel als um meinen Char und dessen Fertigkeiten/Entwicklung.
     

  2. Ich werde immer verwirrter, wobei ich langsam auch verstehe, wofür das IK eigentlich da ist. ;)
    Vor dem Post 502 wusste ich eigetnlich nichts über das IK außer das man als Runde 5 davon braucht laut Verlag ;)

    Was ich immer noch nicht checke:
    Charaktererstellungsregeln sind ...

    ... nur im IK

    ... im IK und GRW

    ... nur im GRW?

    Schon interessant zu erfahren, welcher neuer Ansatz im IK verfolgt wird bzw. mit Ed. 7.0 Schon irritierend, dass man es jetzt erst zu lesen bekommt, aber besser spät als nie ;)

  3. Moin.

    Ich hatte überlegt mir das Ik-Verkaufsförderung-, hups, äh, Spielrundenbundle zu kaufen um an den Schirm zu kommen. Hab mal rumgemailt und gebe es nun auf.

    Das Interesse ist einfach zu niedrig.
    Es gibt einfach zu viele Gründe es nicht zu kaufen. (und ich habe gesagt, fürn 10er gebe ich da jeweils ab)

    zB

    nur-Spieler ohne eigene Bücher
    kein Umstieg auf 7 Ed
    Erfahrener Spieler der keinen Fluff haben will (da ja Regeln ins SL-Buch geeandert sind)

    usw

    Das IK bzw. das Bundle scheint nicht als Runden-Bundle gesehen zu werden sondern als Neulingsbundle.
    (Abgesehen davon das das Bundle an der Realität aller Gruppen vorbei geht, die ich kenne.
    Selbst ein Kampfpreis verlockt bei mir niemanden zum IK)

    Da nur 1 das IK haben wollte ist das Bundle für mich erstmal gestorben.
    Da ich eigentlich eh kaum noch zum spielen komme und das IK wahrscheinlich nie nutzen werde und es nicht spielrelevant ist (außer mir erklärt mal jemand, wofür ich es brauche) schwanke ich gerade, ob ich es überhaupt selbst kaufe.
    Ein cooles Paket SL+IK+Schirm+Bögen z.B. hätte mich wahrscheinlich verleitet, aber ich habe keinen Bock zum Zwischenhändler zu werden, nur damit Pegasus die große Auflage wegbekommt, die sie machen mussten, um die günstigen Preise hinzubekommen für das IK..

    Dann soll es halt so sein. Denke, kaufe mir dann doch nur das SL-Handbuch, wenn da jetzt auch die Regeln drin sind.
    Ist ja eh eine Frage, ob ich das jemals einsetzen kann, bisher ist es nicht so, dass wer auf Ed. 7 umsteigen will.

    • Like 1
  4. @Fragmentis:

    Sowas  wie das Spielrunden-Bundle gab es ja auch noch nicht auf dem Cthulhu-Markt in Deutschland. Da blieb Dir auch keine andere Wahl also als das Einsteigerheft nochmal für die Geizigen auszudrucken als "lieber Spielleiter", weil nicht alle sich das für den Preis kaufen wollten.

     

    Die Lage ist jetzt eine andere.

     

    Ausdrucken?

    Für den Preis nicht kaufen?

    Das Einsteigerheft gab es doch für lau.

    Und letztlich reicht das für Spieler meistens völlig aus.

    klar, für den Verlag doof ;)

     

    Der packt jetzt Inhalte ins SL-Buch und will so mehr davon loskriegen und über den sehr günstigen Preis eben auch das IK.

     

    Doof nur das Cthulhu nicht SR ist ... ich bin gespannt

  5. Ich frage eher andersrum: Als SL muss ich also zukünftig das dicke anstatt das dünne Buch mit nehmen?

    Ich war zu 99% immer zu faul das SL-Handbuch mit zu nehmen, wofür auch?

     

    Andere Frage: wenn ich als Spieler alle Regeln haben möchte muss ich mir das Grundregelwerk kaufen, was aber auch SL-Handbuch ist, also viel beinhaltet was mich nicht zu interessieren braucht?

  6. Zu "Der Fluch des Rattenwesens" (hier aufmachen, bei "Für SL" oder in "Alternative Settings"?)

     

    Vorweg: Am Freitag leite/spiele ich zum ersten Mal Katzulhu, bisher hat soweit ich weiß niemand in der Gruppe Erfahrung damit (höchstens einer)

     

    Ich kann mir das absolut nicht vorstellen wie lange der Abend gehen könnte. Ist ja erstmal sehr kurz, aber ich vermute mal, gerade in der ersten Runde ist viel Roleplay/ausprobieren drin. Gibt es Erfahrungswerte?

    P.S.: mist, jettz doch noch PDF kaufen, weil ich das andere Abenteuer auch haben will. Rest hab ich ja schon

     

    P.P.S.: Mist, jetzt hatte ich gehofft, hier im Thread den Link zum Produkt zu finden ... also suchen

  7. @Cagliostro: Ich habe bei dir in dieser Diskussion häufig den Eindruck (Achtung: subjektiv!), dass du gerne auch einfach alles positive schlecht reden möchtest (ein Motiv hab ich noch nicht erkannt)...

    Das Setting ist definitiv einzigartig - ich kenne KEIN anderes Rollenspiel, dass zu dieser Zeit spielt.

     

    Und wenn wir ehrlich sind, kann ich auch sagen, "was ist an all den Piraten/Western/Offworld/...-Settings so besonders oder wer spielt die schon richtig aus" und die Diskussion ist vorbei, bevor sie begonnen hat....

     

    Enttäuschte Liebe ;) Die ist immer besonders schlimm ;)

     

    Ich fand CoC am Anfang einfach super, alles neu (vorher nur Fantasy und Co), geile Tipps im SL-Handbuch (neue Welt für mich),

    einfaches Regelsystem (in der Praxis, weil vieles nicht verwendet wird oder sinnvoll vorhanden ist), ich alles gekauft, gesammelt , supportet.

     

    Und je mehr ich in die Abenteuerbände auch mal reingeschaut habe oder versucht habe, die Abenteuer zu leiten, immer mehr Ernüchterung

     

    Dann der unsägliche USA-Band, dann Mittelalter

     

    Ein System, das für die vorhandenen Abenteuer oft nicht funktioniert.

    Viel zu wenig Horror und zu viel Rechereche

    HPL schuf Innsmouth und Co, alle möglchen Leute beten dunkle Wesen an, zaubern, töten und bei Pegasus lese ich Historienbücher, die nicht das Setting

    als Staffage fürs Spiel nutzen sondern das Setting als Selbstzweck aufbauen.

     

    Ich werde 2014 noch mal CoC leiten, neue Spieler, aber bin gespannt was draus wird. Wäre ToC auf deutsch, hätte ich schon längst mehr ToC getestet

    CoC hat ja nur Glück, dass ToC nicht auf deutsch vorliegt

  8.   @ Dark_Pharaoh:

    (da die Zitierfunktion hier eher obskur ist und gerne auch meine Texte weg sind, mal so)

    >Das Layout war auch nur ein Teil des Ganzen, ich spiele im übrigen die Sachen und stell sie nicht nur in den Schrank<

    Es gibt aber viele Postings/Rezensionen zum Layout, wenig zur Spielpraxis. VIele scheinen also eher zu sammeln als zu spielen

    >Es gibt sicher Leute denen Mittelalter gefällt.<

    Ich fände Mittelalter auch reizvoll, muss nur für mich mal die Zeit+Lust finden, dass spielbar zu machen.

    Support-Runden: Stimmt, wird nur von einem kleinen Teil genutzt.
    Aber die Vielfalt wird für zu Hause auch nru wenig unterstützt. Hab jettz zufällig das Iron Kingdom-Einsteigerheft in der Hand gehabt.
    So was für MA, Gaslicht, Now.
    Wenig Regeln, fertige Charaktere, kleines Abenteuer.
    Von mir aus auch Kaufband. Ich will nicht Gaslicht  und MA lesen bevor ich das spiele. Ich will das Setting spielerisch erfahren.
    Kaufband wäre etwas historischer Hintergrund, Abenteuer (gute; kurz und knackig) und vor allem fertige Charaktere.
    Die fände ich auch im Einsteigerheft wichtig.

    Kampagnen: Meine Wahrnehmung ist so persönlich wie Deine ;)

    Ja, es gibt Spielberichte dazu und nicht jeder der sie spielt, schreibt drüber, klar.
    Aber ich kenne SL die sagen, hat einmal nicht geklappt, also nun noch mal ran (und oft dann auch nicht weit kommen)

    Für mich ist Print-Cthulhu im Moment persönlich uninteressant, da mich Die Bestie nicht interessiert und das den Hauptteil des Programms aus macht.
    Ich hätte lieber gesehen, dass Janus supportet wird z.B.

    INS würde ich evtl. mal leiten, aber nicht mit CoC.

    >Wer es besser machen kann: reicht etwas ein und helft mit CoC weiterzuentwickeln.<

    Ich bin Käufer, na ja, mittlerweiler eher theoretisch. (obwohl ich ein paar PDFs gekafut habe letztens)

    Ich muss nicht selbst schreiben, um meine Meinung zu CoC zu äußern.
     

  9. Wo ich zustimme ist, dass ein Rollenspiel ein ganz bestimmtes SETTING haben muss, um inspirierend zu sein, reine Historie reicht da nicht aus. Wir haben versucht mit dem Gaslicht-Band einen Schritt in diese Richtung zu tun, was man merken sollte, sobald man mehr als da Cover betrachtet.

     

    Was mir aber übel aufstößt - weil ich es für ein typisches Symptom halte- ist dies:

     

    Und übrigens, Thema Mythos, wenn ich Blutsauger von Schwarbrunn sehe. Grandios schlechtes Abenteuer. Gut, der Gegner wurde brav aus dem Mythos genommen,

    aber was nutzt mir das?

    Dieses Abenteuer ist 10(!) Jahre alt. Warum messen wir das Spiel an so alten Beispielen? Weil wir die Abenteuer in den neuen Bänden alle nicht mehr gelesen haben?

    Weil ich es erst 2014 geleitet habe ;) da ich da erst MA geleitet habe (gut, nach 2 Abenteuern erstmal wieder Pause; den MA-Band werde ich so eh nie lesen)

     

    Klar, es gibt auch neuere Abenteuer und es gibt sicherlich auch gute.

     

    Wobei ich es schon erstaunlich finde, wie wenig wirklich über die Abenteuer in der Praxis im Forum geschrieben werden.

     

    Rezensionen sind ja oft auch so: Gewohnt super Layout, die Abenteuer durchwachsen bis gut.

    Aber geleitet wurden sind die vor der Rezension ja nicht und erst im Test taucht ja wirklich was auf wenn.

     

    Das "Nachtexpress" zum Kauf-PDF wurde finde ich z.B. echt schräg

  10. die absolut geringe Regelerfordernis: ganz ehrlich, CoC ist das einzige System, das ich bisher gespielt habe (und es waren sehr viele), bei dem die Regeln eigentlich kaum wirklich ins Gewicht fallen... Ich lass als SL auch nur sehr selten Würfeln, wichtiger sind mir die Einfälle und das eigentliche Rollenspiel der Spieler.

    Und ich glaube, dass gerade in der Destillation auf ganz wenige Regeln hier der große Vorteil gegenüber anderen Rollenspielen liegt - zumindest, wenn man wie ich überhaupt nicht auf Powergaming steht, sondern eher auf Underdogs setzt. Denn mit einem hochgepowerten Charakter kann jeder Gefahren meistern, mit einem Underdog muss man dafür kreativ sein und aus Scheitern lernen.

    Jetzt wo ich das gerade schreibe, kommt mir der Einfall, was CoC besonders von anderen RSP abhebt: man kann so gut wie keinen Powercharakter spielen, da die (Mythos)Feinde derart übermächtig sein können, dass selbst Conan oder wer auch immer Scheitern würde...

     

    Hm, das liegt aber weniger an den Regeln, denn die sind ja da, es ist ja kein Erzählrollenspiel. Das Problem ist, dass die Regeln das Pegasus-Spiel nur mäßig unterstützen und daher wenig genützt werden.

    Oder wie bei Dir man ein Erzählrollenspiel rausmacht, indem man die vorhandenen Regeln einfach ignoriert. Denn die Regeln unterstützen solches Spiel ja nicht wirklich. Also ist das ein zweischneidiges Lob finde ich.

  11. So, ich will auch mal meinen Teil zur Diskussion beitragen:

     

    ich bin seit etlichen Jahren Cthulhu-Begeisterter (im Rahmen, obwohl, wenn ich mir den Cthulhu-Abschnitt in unserem Bücherregal ansehe, dann würde vermutlich jeder was ganz anderes sagen ;) ).

     

    Für mich macht Cthulhu folgendes aus:

     

    ganz wichtig: das Setting! Die 1920er Jahre mit ihrem - auch ganz realen Schrecken, dank Wirtschaftskrise, aufkommenden Nationalsozialismus und das Trauma des letzten (Welt)Krieges machen schon sehr viel aus. Und ich finde, dass gerade das 20er-Jahre-Setting ein absolutes Alleinstellungsmerkmal von CoC ist!

     

    Setting: Wer spielt das wirklich aus? Einfach mal aus Interesse gefragt. Gut, WK 1 liegt hinter den Chars, die haben dadurch was Background und etc. Kontakte oder ne Macke. Viel mehr ist es doch meist nicht. Weltwirtschaftskrise: Wie viel Einfluss hat das auf die Abenteuer. Ist schon mal ein Char zum Bäcker gegangen und konnte kein Brot kaufen, weil es über Nacht 3 Millionen kostet und gestern noch 100.000? Oder es gibt gar nichts, weil gehortet wird? Will man das wirklich spielen?

    Aufkommender NS: Auch hier die Frage, wer spielt das wirklich aus? Welches Abenteuer geht in die Richtung? Mir fällt da nur Schwanengesang ein und da finde ich es nicht aufregend gelöst. Kerkerwelten inkl. Nachtrag war diesbezüglich cool.

    Du nennst drei Punkte, die Du wichtig findest. Aber ich frage mich, wird das genutzt? Vom Verlag wie Spielern?

    Klar, das Setting gibt viel her, einerseits Krise, Krieg vorbei, aber auch Aufbruchstimmung und Paaaaaaaaaaarty. Ich würde das aber eher spielerisch-locker nutzen als Historienfetisch

     

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