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anachronist

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  1. Das Expeditionen klingt auf jeden Fall sehr interessant. Danke für den Hinweis. Terra Cthulhiana auch aber das geht ja schon sehr in Richtung Szenarien und weniger in Kampagnenaufbau. Muss man mal bei Amzon oder so gucken. Danke vielmals!
  2. Hallo, ich bin ja nicht so ein Superexperte, was den bestehenden Fundus von Cthulhu Quellenbüchern angeht und vielleicht gibt es das ja auch schon und ich habs nur nicht gefunden. Was ich mir wünschen würde, wäre ein Buch, dass sich mit Expeditionen und Entdeckungsreisen befasst. Es gibt so viele Aspekte, die mir nicht bekannt sind, die man aber für eine Kampagne in irgendeine versunkene Ruinenstadt in Indochina/ dem Kongo im Norden Sibiriens bräuchte. Wer entwickelt die Idee, wer finanziert das Ganze, wer sucht die Mitreisenden aus? Wie ist die Infrastruktur für Expeditionen in den verschiedenen Kontinenten, gibts da Funk, Wieviel kostet eine Passage von Hamburg nach Kairo und dann den Nil runter? Welche Konkurrenzen gibt es zwischen verschiedenen Expeditionen? Welche Ausrüstung haben welche Expeditionen realistischer Weise dabei? Gerade bezogen auf die Zeit 1920-1935. Schön wäre es auch ein ungefähren ?berblick zu bekommen, welchen Kenntnisstand die Europäer und Amerikaner über welchen Kontinent bereits haben. Ich finde die Bücher zu den real existierenden Städten zwar schön, aber in Lovecrafts Geschichten geht es ja auch gelegentlich um Reisen in ferne Länder (Stadt ohne Namen, Berge des Wahnsinns, Athur Jermyn). Bin ich der einzige, den das interessiert?
  3. Auch auf die Gefahr hin, dass dieser Thread eigentlich durch ist, wollte ich nochmal meine Irritation bekunden. Ich spiele derzeit einen Charakter, der dem anfangs vorgestellten auf verblüffende Art und Weise gleicht. Mit der Ausnahme, dass er noch ein ziemlich guter Messerkämpfer ist. Der Hintergrund des Charakters ist ziemlich ausgefeilt und ich habe dazu einige Zeit gebraucht. In Kürze: Es handelt sich um einen Ex-Knacki und Ex-Soldaten, der den ersten Weltkrieg mit einer posttraumatischen Belastungsstörung überlebt hat. Kinderweinen, Weingeruch und Schüsse können sie triggern. Au?erdem ist er (derzeit) trockener Alkoholiker, weil er die Kriegserfahrungen nicht bewältigen kann und seine Schuldgefühle und ?ngste eben immer wieder ertränkt. Er hat eine Bildung von 7, was bedeutet, dass er gerade mal so seinen Namen schreiben kann und er ist auch sonst keine Riesenleuchte. Das sind halt andere in der Gruppe. Er ist natürlich ein Krimineller, der hauptsächlich von kleinen Jobs, Alkoholschmuggel, ?berfällen und Einbrüchen lebt. Trotzdem engagiert er sich in der Arkham Workers Uninon und der St. Patricks Gemeinde. Und natürlich ist die Gefahr gro?, dass er draufgeht, einfährt oder irre wird, denn sein Ma ist natürlich eher mau. Die 20er sind voll von solchen Gestalten. Und wie kommt er in die Plots? Die anderen Charaktere sind eben Freunde, Bekannte, entfernte Verwandte etc. und wenn die wissen, dass es möglichweise ein bisschen schmutzig werden kann, dann freuen die sich schon, wenn sie den alten Ian Rooney mitnehmen können. Und wenn die Herren dann in der Bibliothek über irgendwelchen Schinken brüten, dann sitzt er halt drau?en in der Sonne und raucht eine. Aber dafür macht er dann auch im Alleingang zwei Ghoule mit dem Messer klar. Bin ich jetzt ein schmutziger Powergamer und Munchkin?
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