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Synapscape

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Everything posted by Synapscape

  1. MOMENT! Was ist das denn für eien Aussage: Wie kann DAS sein? Da Raiders of the Lost Ark der erste Teil der Reihe ist und benannter Belloq am Ende zusammen mit seinen Nazikumpanen sehr effektvoll zu Tode kommt, frage ich mich: WIE kann er in einem späteren Teil noch einmal auftauchen??? Wenn ja, in welchem? Als Geist? Als Untoter? Ich bin ja nun Indy-Hoch-und-Runter-Schauer, aber jener Belloq ist mir niemals mehr in einem weiteren Teil aufgefallen. Welchem meint der Mann also???
  2. Huhu, Patriarch von Lohmar! Da ich mich nicht traue, direkt in dein Scriptorum Arcanum-Topic zu posten, um die Ordnung nicht zu zerstören, wollt eich hier mal meine ANregung loswerden. Erstmal: super sind diese Links zu den alten Büchern! Geil. Man lie?t zwar hier und da mal ne Pressemitteilung zu der einen oder anderen Seite, aber ich hatte die schon wieder alle vergessen. Genial und danke dafür. Was ich weiterhin cool fände: und hier kommt meien Anregung, wäre es, wenn jemand (du?) Seiten kennt, auf denen man Dokumente neueren Datums einsehen kann. Also inhaltlich fände ich vor allem sowas wie offizielle Formulare aus den 20ern - Geburtsurkunden, Soldlisten, Sterbeurkunden, bauchtechnische Abnahmeformulare, Anträge, gerichtsmedizinische Gutachten etc. blabla gut. Kennst Du solche Seiten? Oder andere hier im Forum / in der Redaktion? Denn das fände ich sehr hilfreich! Als "Schmankerl" für ein Projekt, das ich vor kurzem mal im Sinne hatte, das aber eher in die Delta Green und Operation Paperclip-Ecke geht habe ich schon mal das hier beizutragen: Vollständiges Soldbuch der Wehrmacht Und noch eines: SAS Members-List Und noch eines: Totenschein von 1914 Hat zwar unten dann einen Adler mit Hakenkreuz drauf, weil wohl später nachbearbeitet, aber vom Formular her original) hey und wenn man schonmal dabei ist, direkt noch eiens: Totenschein von 1949 Sowas wäre sicher auch cool mit Dokumenten aus der Kaiserzeit oder aus dem lovecraftschen Amerika. Was hältst Du davon, solche Vorlagen ins Scriptum Arcanum aufzunehmen, auch wenn es nicht sooo arkan ist?
  3. ich persönlich mag Abenteuer, die historisch korrekt sind, solange es eben um irdische und historische Dinge geht. Schon bei "Schweres Wachs" habe ich innerlich geflucht, weil die drot dargestellten U-Boote so wenig mit der Realität zu tun haben und man hier mit ein paar tiefergehenden Recherchen die Stimmung einfach noch viel autentischer und dadurch meiner Meinung nach auch gruseliger hinbekommen hätte. Genauso hier: warum die Wewelsburg verschieben? Das ganze wird dann so eine Melange aus historisch unkorrekten Stereotypen über die Nazizeit und das finde ich dann wieder zu indifferent und es verdirbt mir jedenfalls den Spa?. Wenn hintegegen eben die historischen Details stimmen, gewinnt das ganze unheimlich an Qualität. AU?erdem ist Deutschland ja klein. Warum also nicht beide Schauplätze im Abenteuer lassen an ihrem korrekten Standort? Auch was die Namen der Leute angeht. Viel lieber habe ich einen echten Namen eines Architekten im Spiel, als krampfhaft zu versuchen, den "treuen Heinrich" einzubauen. Ok, ich denke mal 99% der Cthulhu-Spieler werden mit einem Hermann Bartels nichts anfangen können und eher durch einen rumlaufenden Schickelgruber geschockt sein, aber vielleicht regt man durch solche feinen Nuancen doch zu eigenen Recherchen an. ich finde jedenfalls der echte Horror kommt aus den Details.
  4. @Eibon: Genau das, was Du sagst hat ja der liebe Frank wohl auch so gemeint. Was mich eben stört ist dann wieder die Bezeichnung des ganzen als "Kreative Anregung", weil das eben den Artikel auf die Ebene eines Vergleiches hebt, der die Cthulhu-Matrix "unter" die andere Art von Abenteuer stellt.
  5. Jaja, das ist ja nun auch schon geklärt, das der Artikel für Autoren der Pegasuswerke und Abenteuerschreiber mit Ambitionen zur Veröffentlichung durchaus eine tolle Sache ist. Ich verstehe den Artikel auch nicht als "Kreative Anregung", sondern eben als Beobachtung und satririsch Verpackte Darstellung eiens Sachverhaltes. Ich finde es nur schade, wenn andere diesen Artikel dann als "Kreative Anregung" auffassen. Ein Beispiel: angenommen ein Fan veröffentlich jetzt mal hier sein total geiles, stimmiges und spannendes Abenteuer, das aber dem Schema der Cthulhu-Matrix entspricht. Sofort wird es doch von irgendwelchen altklugen Fans, die eben Franks Artikel falsch interpretieren zu folgender Kritik kommen: "Ganz nett, aber Cthulhu-Matrix!" Dabei halte ich dann an dieser Stelle diese Kritik für unsinnig, da es doch durchaus Gruppen gibt, die eben jenes fantastische Abenteuer spielen und dadurch zum ersten Mal in Berührung mit der Matrix kommen. Nur weil es halt eine Cthulhu-Gemeidne gibt, die schon andere Abenteuer nach gleicher Matrix kennt, funktioniert es doch für diese - und sicher mehrere Dutzend andere Gruppen - super. Warum dann also die Kritik?
  6. Ja, aber wenn es das ist, sind wir ja wieder an dem Ausgangspunkt dieses Topics, in dem ich so einen Artikel leicht scherzhaft als "anma?end" bezeichnet habe. Eine "Anregung für Kreativität" heisst ja nun übersetzt in die Sprache des einfachen Mannes nichts weiter als: "Lasst Euren Schrott leiber daheim, wie kriegen so viel Mist geschickt, daher bitte, bitte denkt Euch mal was neues aus, denn alles, was mit der Matrix erklärbar ist, ist unkreativ!" Aber an wen kann es sich richten? Als interner Hinweis innerhalb einer Redaktion finde ich das durchaus angebracht, schlie?lich zahlen einige Hundert Leute ja auch Kohle für die Produkte und haben in gewisser Weise ja auch ein Recht darauf, Material mit Qualität dafür zu bekommen. Also innerhalb der Cthulhu-Redaktion hat so eine "Anregung zur Kreativität" durchaus Sinn. Innerhalb einer Fangemeinde, die vielleicht Hoffnungen hegt in einer offiziellen Publikation wie CW zu publizieren macht es vielleicht auch noch Sinn, solange dies in einem geschlossenen Kreis passiert und Autoren, die schon an die Redaktion herangetreten sind mit entsprechenden Hinweisen auf Orginalität versorgt werden. Aber anbetracht dessen, dass die Redaktion im Gegenzug Gratismaterial erhält, finde ich es nicht zu viel Verlangt, wenigstens die Zusendungen auszusortieren und zu filtern, anstelle Kategorisch in aller Íffentlichkeit zu Proklamieren: "es gibt zu viel Müll!" Denn...und hier kommt die dritte Gruppe, die es erreicht, viele "Fans" und Spieler des Rollenspieles fühlen sich durch sowas vielleicht vor den Kopf gesto?en, denn sie erfinden gerne eigene Abenteuer, sind auch stolz auf diese und merken, dass sie in der eigenen Gruppe auch funktionieren. Nun bekommen sie so einen Artikel vorgesetzt, der auf einmal die eigene Kreativität in Frage stellt, weil man eben "NUR" eine Cthulhu-Matrix zu stande gebracht hat und auf einmal bekommt man Ma?stäbe vorgesetzt, die auch ganz schnell von sich selber als wahnsinnig kreativ einstufenden Fans "nachgeplappert" werden. Ich finde das ist destruktiv, denn vielleicht auch in den Augen eines alten Hasen "unkreative" Ansätze sind immer noch kreativer, als irgendwas fertig Vorgekautes abzuspulen und machen meiner Meinung nach den Sinn eines Rollenspieles aus. Daher fände ich es wirklich schade, wenn diese "Anregung zur Kreativität" auch so gemeint ist. Viel eher habe ich nun Frank so verstanden, dass es eben eine Analyse von Cthulhu-Geschichten durch einen alten Cthulhu-Veteranen ist, die einfach relativ neutral einen Sachverhalt aufdeckt, ohne diesen jedoch vollständig zu werden. Denn wie in den vorherigen Posts ja geklärt wurde, kann durchaus eine Cthulhu-Matrix auch Kreativität beinhalten und den Gleichstellung von "Weg von der Matrix" = Kreativ ist nicht die Essenz des Artikels gewesen.
  7. Im letzten Heft, das ich bekommen habe, war was über Kryptozoologen. Ich glaube Ausgabe 8.
  8. Ja, das habe ich auch alles rausgefunden. In Peru war es in den 20ern das Peruanische Pfund, das vom Wert her dem britischen Pfund entsprach. Aber meine Frage war nicht nach den Währungen in diesen beiden Ländern, sondern nach einer Liste mit allen möglichen Währungen, in der man für zukünftige Recherchen einfach nachschauen kann.
  9. Ich wünsche mir Folgendes: Eine Liste mit weltweiten Währungen in den 20er-Jahren. Am besten dazugehörig die Umrechnungskurse an einem bestimmten Stichtag, damit man als SL ungefähr wei?, wie die Charaktere ihr Geld tauschen müssen. Vielleicht gibt es ja schon eine Reihe Infos aus bestehenden Quellenbüchern, auf jeden Fall aber sollte man hier ein bisschen Fachliteratur wälzen und den Wirtschaftsexperten fragen. :-) Ich habe gerade für eine kleine Minikampagne in Südamerika Google bis zum Wahnsinn strapaziert, um z.B. herauszubekommen, welche Währungen in den 20ern in Guatemala und Peru im Umlauf waren. Vor allem in diesen recht instabilen Ländern hat sich das bis heute ja mehrmals verändert. So eine Liste wäre jedenfalls ultra-praktisch.
  10. Ok. Ich habe die Matrix vielleicht etwas zu weit gefasst verstanden. Aber schön, das man hier eine direkte Reaktion bekommt. Das finde ich Cthulhu sehr geil. Man hat hier im Forum einen direkten Kontakt. Danke dafür. Eine ganz gute Abenteuervariante finde ic übrigens die von diesem Lady Gray-Abenteuer aus den Geisterschiffen. SPOIL SPOIL SPOIL.... Jeder denkt doch, es geht irgendwie um diese doofe Büste, aber dann ist es eine ganz andere Handlung. Das finde ich klasse.
  11. @Frank: Aber ich habe den Artikel definitiv so interpretiert, das die Cthulhumatrix aus den Teilen: Einstieg über den Freund Recherche Actionreicher Finalteil (mit Kultisten) besteht. In "Schweres Wachs" gibt es zwar keine Kultisten aber: toten Freund, Rechercheteil, actionreicher Höhepunkt. Das einzige, was fehlt, sind die Kultisten, aber das ist doch auch nur eine Variation der Matrix. Und in Nyarlathoteps Schatten ist doch DER Prototyp einer Cthulhu-Matrix. Das sich der Artikel an "altgediente" Cthulhuspieler richtet ist mittlerweile auch klar, bin ich aber nicht, daher die "Entrüstung".
  12. Das kann ich hier nur prinzipiell erklären, weil es sonst schon zu viel egspoilere wäre, aber die führenden Mitglieder des Freikorps werden Opfer einer ziemlich üblen cthuloiden Angelegenheit und als bis zu diesem Zeitpunkt hoffentlich erklärte Gegner dieser Leute geraten die Charaktere in den Fokus der Ermittlungen anderer. Ich werde mir in diesem Abenteuer den klassischen Ermittlungsteil mal sparen und alles verkehrt herum aufziehen und eine Art temporeichen Cthulhu-Roadmovie draus machen. Wie Reichswehr, Polizei und Verwaltung der damligen Zeit mit sozialistischen Gewalttätern umgegangen ist, kann man ja in jedem Geschichtsbuch nachlesen und wer nicht im Landwehrkanal enden will, wird dann allerhand zu tun bekommen. Mal abgesehen davon, dass der cthuloide Schrecken die eigentliche Hauptrolle spielt. Das "Herausfinden" und "Zusammenpuzzlen" von Hinweisen soll hier in den Hintergrund treten und eher dem Motiv des Getriebenen auf der Flucht weichen.
  13. So...angeregt durch die Cthulhu-Matrix-Diskussion in einem anderen Thread und duch tausend kleine Ideen die in meinem Kopf herumspuken, möchte ich mal folgenden "Nicht-Matriz'schen" Abenteueranfang vorstellen, den ich für ein CoC-Abenteuer im Deutschland der 20er vorgesehen habe. Wie findet ihr diese Idee: Vorüberlegung Der moderne Mensch, besonders der moderne Rollenspieler, ist ja ein kleiner Querdenker, ein Freigeist und Ablehner von Autoritäten. Die meisten sind Klugschei?er und Besserwisser oder zumindest Freunde der Diskussion. Ich nehme mich da selber nicht aus und ich glaube, ihr anderen werdet bei ehrlicher Betrachtung auch nicht anders können als Zustimmen. Entsprechend sind auch viele der gespielten Charaktere - obwohl vielleicht in gehobeneren Positionen als Professoren, Offiziere, Staatsbeamte - keineswegs Charaktere, die dem Geist der damaligen Zeit entsprechen: obrigkeitshörig, reaktionär, völkisch und nationalistisch. Das ist auch gut so, denn hier setzt mein Abenteueransatz an. Die Idee Die Charaktere werden tyrannisiert. Nicht von Monstern, sondern von Freikorpsmitgliedern. z.B. werden ihre Publikationen mit Gewalt verhindert, ihre Zusammenkünfte als sozialistische Agitation gewertet, ihre Vorlesungen an der Uni boykottiert, ihre Häuser beschmeirt mit rechten Parolen, etc. Gründe dafür werden sich sicherlich viele finden lassen, denn alleine aus der oben genannten Natur der Spieler heraus, werden viele ihrer Charaktere sicherlich ganz leicht ins Schu?feld solcher rechts-reaktionären Kräfte geraten können. Der Spielleiter kann hierfür ja lange ausholen, logische Begründungen finden, sie langsam in die Aufmerksamkeit der Rechten zu rücken und den Druck immer weiter erhöhen. Ziel ist es, von den Charakteren eine Reaktion zu provozieren. Sie sollen dazu gebracht werden, sich gegen die Rechten zu wehren. Gegen die Drahtzieher, jene Freikorpsführer sollen sie vorgehen, sei es nun auf politischer Ebene oder mit Kontakten zur Presse oder Unterwelt. Wie auch immer: Ziel der ganzen Aktion ist es - neben schöner Veranschaulichung deutscher Geschichte - die Gruppe in eine Handlung zu ziehen, ohne ein klassisches Freund-braucht-Hilfe-Modell zu verwenden. Natürlich wird es nicht bei reinen Querelen auf politischer Bühne bleiben, sondern schnell passieren unheimlich cthuloide Dinge, aber der Einstig sollte auf jeden Fall in der Form mal ein anderer sein. Was denkt ihr?
  14. @Patriarch: Ja, du hast recht, wenn man es sozusagen als Autoren-Richtlinie versteht ist es natürlich super. Aber ich denke mal viele tun das nicht. Ich wette es gibt einige Cthulhu-Newbs, die jetzt schon altklug daherkommen und rufen werden: "Ihhh, Cthulhu-Matrix". Aber egal. Der Artikel macht aus der von Dir genannten Warte durchaus Sinn! @Alphekka: Ich finde gerade der dohl'sche Sänger ist kein gutes Beispiel für eine "Anti-Matrix", denn hier haben wir eine ganz andere Voraussetzung: die Spieler werden in die Rollen der vorgegebenen Charaktere gesetzt, die also ganz andere Bezüge zu der sich entwickelnden Geschichte haben, als dies bei einer Gruppe frei erschaffener Personen der Fall ist. Hier mu? der Spielleiter ja fast zwangsläufig zu den "Matrix-Tricks" greifen, um sie ins Spielgeschehen zu ziehen. Die Goulsens und Kumpanen haben ja eine ganz andere Motivation und daher fällt es hier natürlich leicht, die Matrix zu verlassen. Man spart sich nämlich den kompletten Gedankengang: wie kriege ich die Leute ins Abenteuer. Am Ende wiederum eine Vereinfachung: es mu? nämlich nicht überlegt werden, wie man die Story schreibt, damit es danach noch weitergehen kann. Eind rastisches Ende, das auch gleichzeitig das Charakterleben beendet führt dazu, das man sich die Frage gar nicht stellen mu?. Matrix-Abenteuer treten ja vor allem dann auf, wenn man eben diese zwei DInge bedenken mu?: 1.) wie kriege ich beliebige Spieler ins Spiel 2.) wie gebe ich der Handlung die Möglichkeit so zu enden, dass die benutzen Charaktere weitergeführt werden können Hier total aus der Matrix auszubrechen ist dann die "Kunst".
  15. Ja anma?end steht ja deshalb auch in Anführungsstrichen, weil es ja nicht ganz so hart gemeint ist, wie es das wort ansonsten ausdrücken würde. Klar ist Frank Heller ein Cthulhu-Veteran, aber das sind ja nicht alle. Sicher sucht man nach neuen Möglichkeiten, wenn man es tausend Mal gespielt hat oder sogar dafür schreibt, etc. aber dennoch ist die Cthulhu-Matrix in meinen Augen eher eine Stärke des Spieles als eine Schwäche. @Manfred Escher: So ein Buch mu? man doch gar nicht veröffentlichen. Man kaufe einfach ein beliebiges Produkt (mit Abenteuern drin natürlich) und zack: Cthulhu-Matrix. :-) Jüngst la? ich: Schweres Wachs: tata. Cthulhu-Matrix. Dann liegt gerade die Nyarlathotep-Box auf dem Nachtisch: welch ?berraschung: cthulhu-matrix. Würde es nach Franks Artikel gehen, müsste ich jetzt ja schon kotzen und denken: öhh wie blöd, alles nur Cthulhu-Matrix. Mach ich aber nicht, denn ich finde diese Matrix gar nicht schlimm! Wäre ja so, als würde ich mich bei einem Piratenfilm darüber beklagen, dass ein Schtz drin vorkommt!
  16. Gestern la? ich die Cthulu-Matrix, bzw. den Artikel über selbige und habe dazu nun eine etwas zwispältige Meinung, die ich hier ungehemmt mal kund tun werde. Das "Erkennen" der Cthulhu-Matrix ist ja schön und gut, aber letztendlich doch keine gro?artige Besonderheit von Cthulhu-Abenteuern und -geschichten, oder? Jedes Rollenspiel hat eine solche Matrix: sei es bei Shadowrun: Mr. Johnson -> Run fängt an -> Run geht schief -> Gruppe wird verarscht in der WoD: etwas homosexuell wirkender Vampir intrigiert gegen andere etwas homosexuell wirkende Vampire, die wiederum von einer dritten, vierten oder gar fünften Partei ebenfalls homosexuell wirkender Vampire intrigiert werden Fantasy: Gruppe Helden sammelt Teile eines "Puzzles", um die Welt vor XY zu retten. Eigentlich hat jede Art von Geschichten eine solche Matrix: Krimis: Mord passiert -> Mord wird aufgeklärt James Bond: fieser Oberbösewicht entführt Atombombe, Bond wird gefangen, Bösewicht verrät plan, Bond rettet sich, Commandos kommen mit Seilen von der Decke Liebesgeschichten: falscher Mann ist mit richtiger Frau zusammen, richtiger Mann mit falscher Frau. Beide Päarchen finden schlie?lich durch witzige verwicklungen so zusammen,d ass richtige Frau mit richtigem Mann ein Paar bilden Die Liste kann man endlos fortsetzen. Fakt ist: je mehr man in dieser "Matrxi" verallgemeienrt, desto mehr Details passen in das Schema und desto "gleicher" wirkt alles im Sinne des Heller'schen Matrix-Gedankens. Konsequent zu Ende gedacht kann ich also sagen, jede Geschichte besteht aus Ausgangskonflikt -> Prozess der Konfliktlösung -> Lösung. Somit passen alle jemals von Menschen egschaffene Geschichten in eine Matrix. Sind sie deshalb aber alle gleich und ist diese Gleichheit daher schlecht und müssen wir uns deshalb krampfhaft zwingen, "neues" zu erfinden, so wie es in dem Artikel gefordert wird? Ich kann nachvollziehen, dass ein und die selbe Handlung recht schnell langweilig wird, aber a) ist der Mensch vergesslich, ist die Variationsmöglichkeit ungeheuerlich und c) hat man auch gewisse Erwartungshaltungen Mich persönlich fasziniert Cthulu im Moment gerade WEGEN der Cthulhu-Matrix. Genau diese Art von Abenteuer finde ich reizvoll und in meinen Augen gibt es da auch genug Varianten, um es auch nach längerem Spiel nicht langweilig werden zu lassen. Sicher, ich bin auch ein "Neuling" und für mich ist das Konzept keineswegs ausgeleiert. Für einen,d er seit 1800-tobak spielt mag das anders aussehen. Aber jener Artikel in der CW vergi?t eben genau diesen Teil, dass die Cthulhu-Matrix für Neulinge im Genre durchaus was neues ist, an dem sie Spa? haben können. Es setzt mich als Neuling unter Druck, indem gesagt wird: ähh Cthulhu-Matrix ist blöd, mach was "neues" und ich mir dann denken mu?: bin ich unkreativ, weil ich etwas im Rahmen dieser Matrix mache? Obwohl dies nicht zutrifft, denn immerhin kann diese Matrix ja für mich persönlich eine ganz neue Erfahrung sein. Lange Rede, kurzer Sinn: der Artikel geht mir zu kritisch mit dem Thema um und macht die arme Matrix viel zu schlecht. Aus Sicht eines Menschen, der schon alles cthuloide gesehen hat gut, aber gerichtet an Leser wie z.B: mich udn sicher noch andere, jüngere und generell unerfahrenere Spieler halte ich ihn für ein bisschen "anma?end". So, das war es.
  17. Du meinst den Film mit Christian Slater? Daraus ist der grottigste Horror(?)film aller Zeiten geworden.
  18. Genau deshalb rät dieses abenteuer auch, die entsprechende Person lange vorher als "Freund" einzuführen. Aber ein Abenteueranfang, bei dem es zu keinem Abenteuer kommt, kann doch nicht besser sein als einer, bei dem es zu einem Abenteuer kommt, oder? Vor allem wären der von Dir vorgeschlagene Anfang und der im Abenteuer beschrieben ja vollkommen identisch, bis auf die eine einzige Ausnahme: die Charaktere kennen die Person in meiner Version schon vorher = Motivation, bei Dir kennen sie die Person vorher nicht = keine Motivation. Ich halte eine Exekution durch eine Todesschwadron als Abenteuereinstig für etwas, das mir bisher nicht untergekommen ist.
  19. @Silent: Ich finde deine Alternative des Einstiegs unbrauchbar, denn sie hält die Charaktere vollkommen aus der Handlung heraus. Ich gehe spazieren und sehe einen brutalen Polizeieingriff mit Todesfolge. Was ist die Konsequenz? Ich verpisse mich und die Geschichte ist gegessen. Man braucht ein starkes Motiv, um die Charaktere auch persönlich in die Handlung zu ziehen, denn wie unlogisch ist es für zufällig Dahergelaufene, in einer Polizeiangelegenheit zu ermitteln? Welchen Grund hätte vor allem ein aus heiterem Himmel in einer Szene auftauchender Charakter, später die Nachforschungen des ihm vollkommen unbekannten Opfers fortzuführen. Und vor allem: wenn es dann brenzliger wird, welchen Grund hätte er, nicht sofort das Handtuch zu werfen und zu sagen: ok, das war es für mich, geht mich ja eh nix an? Eine Alternative, die durchaus logisch wäre ohne den "alten Freund" ins Spiel zu bringen, ist die Rolle der Reporterin selber inne zu haben und von Anfang an in der Story zu ermitteln. Aber da es nur ein Abenteuer ist und keine Kampagne, wurde der Einstieg hier eben direkter und typischer gewählt. Meiner Meinung nach würde sonst auch der Ermittlungsteil viel zu gro? und ganz nach den Anregungen im Cthulhu-Regelwerk sollte ein Abenteuer ja mit einem "Big Bang" beginnen und nicht mit lahmer Routinearbeit.
  20. Wow geil! Ich bin höllengespannt, wie das ankommt. Kult-Hintergrund brauchst DU nicht. Auf den letzten zwei Seiten steht alles, was man für CoC braucht. Der Rest des Textes ist ziemlich Systemunabhängig. Die ganze Metropolis-Mythologie lä?t man bei CoC einfach weg. Vor allem -> ACHTUNG SPOILER <- ist das Abenteuerende eigentlich recht "final". Mal gespannt, welche Alternative du wählst, oder ob es wirklich bis zur letzten Konsequenz ausgespielt wird. *Spannung* *zitter*
  21. @Ede: Wenn mal irgendeiner die Posts lesen würde, die andere verfassen, hätte sich der gesamte letzte Eintrag erspart.
  22. Oh ich werde ja ganz rot. So ein Lob aus berufenem Munde hört man gerne. )
  23. Ich sags mal so, ohne das es "überheblich" klingen soll: für ein bisschen "Rumbasteln" mit Photoshop und ein halbes Abenteuer mal umgesetzt und dann die Lust verloren (so wie das bei mir meistens der Fall ist, seufz) lohnt es sich auch nicht, dafür so viel Geld auszugeben. Eine sehr günstige Alternative ist es meiner Meinung nach dann, dass ganze in HTML zu setzen, schön mit Hyperlinks auf ne nette Website. Da braucht man nicht viel teure Programme und kann auch schön gestaltete, interaktive Sachen machen. Dazu ergänzend eine RTF-Datei zum Download und fertig is das Ganze für DreiMarkFuffzich.
  24. Danke für das Lob, da freut sich der Abenteuermacher. Also zum Layouten eines längeren Dokumentes ist Adobe Photoshop denkbar ungeeignet. Da ich beruflich zum Glück Zugriff auf die Adobe Creative Suite habe, konnte ich folgende Programme nutzen: Adobe Photoshop zur Erstellung der Bildmontagen und Grafiken. Adobe Illustrator für Rahmen, Linien, Vektorelemente, etc. Adobe InDesign zum setzen des Dokumentes. Allerdings ist die CS2-Suite recht teuer und ich glaube als Privatuser lohnt es sich nicht wirklich, mehrere Tausend Euro zu berappen. Vielleicht gibt es ne günstige Studentenversion, aber das wei? ich nicht so genau. Leider kann man mit Word keine vergleichbaren Ergebnisse erzielen. Eventuell bekommt man aber den alten Pagemaker 6.5 für kleines Geld. Damit kann man auch schon einiges erreichen und für den Hausgebrauch ist der allemal gut.
  25. @Ede: Ich kann dich vollkommen verstehen, ich würde mich wie gesagt mit ner langsamen Leitung auch nicht ans Downloaden machen. Aber keine Angst: Text-only-Version kommt.
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