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Technomancer im Kabelsystem


Féamorn
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So, da sich auch bei mir jetzt endlich mal eine SR4-Runde anbahnt bin ich auch in der Phase der ernsthaften Gedankenspiele und Regelauslegungen angekommen. Da stellt sich mir die Frage, wie ein Technomancer in ein System eindringt, dass nur auf Kabelverbindungen basiert. Bei Hackern ist mir die Sache klar, der nimmt ein Kabel, stöpselt sein Kommlink in einen Zugangspunkt des Systems und kann loslegen. Wie arbeitet hier ein Technomancer? Ich meine ausdrücklich ein System ohne Wireless-Kapazitäten.

 

Ich würde sagen, entweder dieser nimmt sich ein beliebiges wireless-fähiges Gerät, dass sich über Kabel an das System anschließen läßt und betritt es dann über diesen Accesspoint oder muss sich wohl oder übel eine Datenbuchse einsetzen lassen und sich direkt einklinken. Habe ich eventuell sogar eine entsprechende Passage im GRW übersehen (das Unwired werde ich mir vor dem erscheinen der deutschen Fassung nicht mehr zulegen, habe es also auch noch nicht gelesen).

 

Seht ihr das ähnlich, bzw. handelt so? Oder habe ich irgendetwas relevantes übersehen?

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Ich finde das Trodennetz nicht am sinnvollsten, allein durch den Platz, den ich zum Transport benötige.

 

Da finde ich eine Art Dongle als Wifi-Accesspoint sinnvoller. Und der TM hat schon n Knoten von dem er aus starten kann.

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Im Unwired (bald auf Deutsch als "Vernetzt" erscheinend), finden sich Lösungen für dieses Problem.

 

Zwei Ansätze:

 

Wireless Adapter, der auf ein beliebiges Kabel gesetzt als WiFi-Accesspoint dient.

 

Das Touchlink-Echo, mit dem ein Technomancer zu jedem Gerät eine Verbindung herstellen kann, durch eine einfache Berührung.

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Jedes WiFi-Gerät kann als Router fungieren; problematisch ist nur, das verkabelte Netzwerke möglicherweise regelmässig auf neue Knoten untersucht werden.

 

Ein Wireless-Tap könnte das vermeiden, ich denke allerdings das man darüber nicht senden kann, sondern nur abhören.

 

 

Jedes Gerät, das neben der universellen WiFi-Funktion auch eine Kabel-Schnittstelle hat, stellt eine potenzielle Verbindung zu Kabelnetzwerken dar. Ideal sind unauffällige Geräte (klein oder zum Einsatzort passend). Empfehlen würde ich Sensorpakete, weil die auch nicht teuer sein müssen, aber gleich den Einsatzort überwachen können. Mikro/Signal 2 dürfte in der Regel reichen, und ein einzelnes Sensorsystem ist günstig.

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Ich finde das Trodennetz nicht am sinnvollsten, allein durch den Platz, den ich zum Transport benötige.

 

Da finde ich eine Art Dongle als Wifi-Accesspoint sinnvoller. Und der TM hat schon n Knoten von dem er aus starten kann.

 

Wieso soll das soviel platz wegnehmen, es handelt sich um eine art flexible dünne "mappe" die kann man bequem in die Hosentasche packen, ansonsten kann man sich ja auch so ein cooles trodennetz auf dem Kopf malen, mittels der Nanotroden.

So das der technomancer jeden morgen sich das auf den kopf malt, schon aus Stil gründen, und dann ist das auch mit mitnehmen, kein größeres problem mehr.

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Es ist immernoch auffälliger als der Dongle. Bei einer Durchsuchung ist es größer, aber das wird regeltechnisch keinen Unterschied machen. Ist diese "Fluff-Geschichte"

 

Auf den Kopf malen ist ebenfalls auffällig, zumindest wenn ich in nen Sicherheitsbereich einschleichen will. Es sei denn man tarnt das Netz mit ner Perücke. Dann darf ich mich aber nur kontrolliert bewegen, sonst bin ich die Perücke los (und hinterlasse so noch etwas genetisches Material).

 

Wahrscheinlich funktioniert es, aber aus meiner persönlichen Erfahrung bin ich immer für den Plan mit den wenigsten Fehlermöglichkeiten.

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Also Gyver, die Begründung finde ich irgendwie Dumm.

Wenn du schon beim Sicherheitsmann sitzt und untersucht wirst, ist eh schon vorbei. Wenn du Glück hast, hat der Konzern in dem du einbrechen solltest interesse an dir und will dich in seinem Team haben, oder sie wollen ein Exempel an dir statuieren und du bist schon so gut wie Tod, da hilft dir ein etwas kleineres Gerät nicht die Bohne, dann werfen die dich in eine Zelle mit entsprechender Beschichtung damit du nicht in die AR oder sonstwo hinfliehen kannst und um Hilfe bettelst und setzen dich wohl noch unter Drogen.

 

*Auf Wunsch wegeditiert*

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Das Skinlink Echo (@Angier: nicht Touchlink) ist wohl die unauffälligste Variante, muss man aber erstmal haben. Skinlink (UW, p. 147) gibt dem Technomancer die Fähigkeit eines integrierten Skinlinks (SR4, p.318 ) mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass das Gerät keine Skinlinkmodifikation braucht um vom Technomancer angesprochen/gehackt zu werden.

 

Eine Berührung (z.B. eines Routers) reicht und er/sie ist im Kabelsystem drin. Und er/sie hat nicht mal irgendein Gerät bei sich das ihn/sie auffällig macht.

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Trodennetze sind doch Allerweltsgegenstände.

 

Jetzt kommt meine Einschätzung dazu:

Ein Trodennetz ist so auffällig wie heutzutage ein TShirt. Es bietet die Möglichkeit, sein Komlink über Gedanken zu steuern und ist somit viel angenehmer als irgendwelche Tastaturen. Und Es ist massiv billiger als Cyberwareimplantate.

 

Aber wie hilft das? Im Üblichen ist das eben auch nur ein WiFi Plugin. Es hat üblicherweise doch keinen Glasfaserstöpsel.

 

Mein Herrangehen wäre ein WiFi fähiger Speicherchips, den ich an einem der Punkte anschließe. Oder eben ein Glasfaserstecker, der WiFi fähig ist.

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Guest Armada

Vielleicht haben sich durch Unwired ja neue Infos ergeben, aber ich hab nirgendwo gefunden, dass ein Technomancer Daten in sein Gehirn laden kann. So nehme ich also an, dass er auch keine SIN laden kann, was während eines Runs ja irrelevant ist, aber den rest seines Lebens bestimmt. Also sollte auch ein Technomancer aus gründen der Tarnung ein Kommlink haben. Wenn man da einen altmodischen Kasten(MP3 Player) bevorzugt kann man sich da einen USB, RJ45 oder was auch immer für einen Port einbauen (lassen). Da hat man dann auch wieder platz zum Speichern.

 

Ist in unseren Augen das Sinnvollste.

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