Jump to content

Magie: Kurze Fragen, Kurze Antworten


Axador
 Share

Recommended Posts

 

Andererseits erscheint es etwas merkwürdig, das Wesen die durch Magie erschaffen wurden, kein Mag Attribut haben, vor allem da sie Askennen können, was ein solches Attribut voraussetzt mWn.

GRW s. 297 (Watcher)

"Watcher sind Geistern ähnlich, entstehen aber aus dem Geist des Ritualleiters und kommen nicht von den Metaebenen. Sie sind Geschöpfe aus Mana, das durch die Persönlichkeiten der Ritualteilnehmer zusammengewoben wird."

 

GRW s. 312 (Askennen)

"Um eine Aura zu interpretieren, ist eine Erfolgsprobe auf Askennen + Intuition [Astral] erforderlich."

 

Okay, ich hatte im Sinn, dass die Voraussetzung zum erlernen von Askennen (und allen anderen magischen Fertigkeiten) Magie ist, scheint aber nicht der Fall zu sein, hab selbst grrade nochmal geschaut, aber sie bestehen aus Mana, also lag ich zumindest damit nicht zu weit daneben ;)

 

@Metaebenen: Dann ist es also auch außerhalb der Werke die ich habe so wirsch, okay ^^ Danke euch jedenfalls :)

Link to comment
Share on other sites

  • 2 weeks later...

Wenn ich einen Berührungskampfzauber gegen jemanden einsetzen möchte, muss ich ja logischerweise eine Berührung zum Ziel herstellen. Im Kampf bzw. bei unwilligen Zielen, gibt es dafür ja den Berührungsangriff. Muss ich dafür eine separate komplexe Handlung aufwenden, oder zählt das zusammen mit dem Zauber als eine komplexe Handlung, die zusätzlich eine erfolgreiche Nahkampfprobe vorab erfordert? Als Zauberer hat man es ja nicht so mit dem Nahkampf und ich stelle es mir schwierig vor, die Berührung bis zur nächsten Handlungsphase oder sogar Kampfrunde aufrechtzuerhalten, um dann den Zauber zu sprechen.

Link to comment
Share on other sites

Muss ich dafür eine separate komplexe Handlung aufwenden, oder zählt das zusammen mit dem Zauber als eine komplexe Handlung, die zusätzlich eine erfolgreiche Nahkampfprobe vorab erfordert?

 

(genau wie Corpheus schreibt)

 

es ist eine einzelne Handlung mit 2 Proben .

War eigentlich immer schon so, aber irgendjemand wollte das unnötig komplizieren bzw die ganzen Zauber unmöglich machen°

.

 

 

° diese Ganze Diuskussion ist MINDESTENS 20 Jahre alt, (und eigentlich nur entstanden, weil man so alten Hasen wie mir nicht Glauben wollte ;) )

 

mit einfachem Tanz

Medizinmann

  • Like 1
Link to comment
Share on other sites

Der Grund für die Diskussion lag wohl eher in der Schlampigkeit der Autoren.

 

Während das in der 4. Edi noch in den Regeln beschrieben wurde, ist das in der 5. unter den Tisch gefallen.

 

Dh man musste das hausregeln ... entweder so wie in der 4. Edi oder anders.

Und es hat sehr lange gedauert, bis es da eine off. Klarstellung gab.

Ich weiß aber nicht mehr, wo es diese Klarstellung gab. Vielleicht in einem der US Mission FAQs.

 

So oder so ... du hattest im Nachhinein recht ;)

Link to comment
Share on other sites

Eine weitere Frage zum Zauber Levitieren (GRW, S. 289):

 

Im ersten Absatz steht zur Bestimmung des Schwellenwertes:

 

Der Schwellenwert für die Zauberprobe beträgt die Masse des Ziels in Kilogramm dividiert durch 200 (aufgerundet).

 

Im zweiten Absatz steht

Wenn der Zauberer versucht, einen Gegenstand zu levitieren, der von einem Lebewesen gehalten wird, oder ein unwilliges Lebewesen zu levitieren, kann sich dieses Wesen mit Konstitution + Stärke gegen die Spruchzaubereiprobe wehren.

 

Eine Seite zuvor steht im Absatz Transformation, dass Objekte Transformationszaubern mit ihrem Objektwiderstand widerstehen.

 

Bedeutet dies, dass ich den Schwellenwert überschreiten muss und die verbleibenden Erfolge dann durch den Wurf auf Objektwiderstand zusätzlich verringert werden, oder heißt das nur, dass der Zauber nicht gelingt, wenn man den Schwellenwert nicht schafft und der Objektwiderstand gegen alle Erfolge der Spruchzaubereiprobe würfelt? Muss überhaupt der Objektwiderstand geworfen werden, oder wird dieser bereits durch den Schwellenwert abgehandelt?

Der Widerstand mit KON + STR scheint ja nur zu gelten, wenn ein Lebewesen involviert ist. Würden dann zwei Widerstandsproben anfallen (Objektwiderstand und KON + STR des Lebewesens)?

Edited by SuperMarauderGirl
Link to comment
Share on other sites

Der Regeltext ist mal wieder etwas verwirrend! Ich würde nicht von Antimagiewürfeln sondern von Antimagiepunkten reden, um den Würfelpoolbonus besser vom Antimagiepool abzugrenzen.

 

Pro Stufe in Antimagie kannst du jede Kampfrunde bis zu [MAG-Attribut] Personen wählen, die +1 auf ihren Zauberwiderstandspool bekommen.

Man muss also über die Initiativedurchgänge hinweg haushalten.

Mit Antimagie 4 und Magie 3 kannst du also jede Kampfrunde bis zu 12 Würfel verteilen, wobei alle gleichzeitig geschützten Personen gleich viele Würfel erhalten müssen und maximal 4 Würfel erhalten können.

 

Jede Kampfrunde erhältst du einen Antimagiepool in Höhe deiner Stufe in Antimagie (nicht Antimagie + MAG!). Für jeden dieser Punkte kannst du eine Anzahl von Personen gleich deinem Magie-Attribut mit einem +1 Würfelpoolbonus auf deren Zauberwiderstand schützen.

  • Mit Antimagie 1 und MAG 3 kannst du also bis zu 3 Leuten einen +1 Bonus auf den Zauberwiderstandswürfelpool geben.
  • Mit Antimagie 2 und MAG 1 kannst du einer Person einen +2 Bonus auf den Zauberwiderstandswürfelpool geben.
  • Mit Antimagie 2 und MAG 1 kannst du aber auch einer Person nur einen +1 Bonus auf den Zauberwiderstandswürfelpool geben und den zweiten Punkt für später aufsparen.

Wenn man Zauberabwehr in einer Handlungsphase ansagt, funktioniert das etwa so:

Ansagen:

  1. Böser Hermetiker sagt Feuerball an und visiert dabei die Runner A, B und C an [Komplexe Handlung]
  2. Guter Schamane sagt Zauberabwehr für Runner A, B und C mit 2 Antimagiepunkten (orig.: Antimagiewürfel) an [Freie Handlung oder Unterbrechungshandlung(-5 INI)]

Durchführung:

  1. Böser Hermetiker würfelt Spruchzauberei
  2. Runner A macht Zauberwiderstand mit +2
  3. Runner B macht Zauberwiderstand mit +2
  4. Runner C macht Zauberwiderstand mit +2
  5. Böser Hermetiker muss Entzug widerstehen

Die 2 Antimagiepunkte (orig.: Antimagiewürfel) fehlen nun im Pool des Guten Schamanen. Erst zu Beginn der nächsten Kampfrunde (Nicht Initiativedurchgang!) wird der Pool wieder gefüllt.

 

Im GRW auf Seite 294 gibt es links unten einen Beispieltext. Die Zauberin in dem Beispiel verwendet im zweiten Absatz ihre verbleibenden 4 Antimagiewürfel für das ganze Team. Jeder bekommt dadurch einen Würfelpoolbonus von +4 auf seinen Zauberwiderstand. Hier wird einfach unterstellt, dass ihr Magie-Attribut ausreiche, um das ganze Team abdecken zu können.

 

Typische Fehlinterpretation:

Man könne jede Kampfrunde nur [Antimagiestufe] Bonuswürfel für den Zauberwiderstand für alle Personen insgesamt verteilen und es dürfen maximal [MAG-Attribut] Personen von den Würfeln profitieren.

 

EDIT: Hab gerade gemerkt, dass meine erste Ausführung selbst auch verwirrend und nicht ganz richtig war  :rolleyes: -> hab ich überarbeitet.

Edited by SuperMarauderGirl
  • Like 1
Link to comment
Share on other sites

Der Regeltext ist hier tatsächlich verwirrend und normalerweise werden in den Regel auch nicht nur der Fertigkeitswert (also ohne Attribut) verwendet. Allerdings wird dann auch immer von einem Pool gesprochen.

 

Ich war auch deswegen verwirrt, weil in einigen Buchabenteuer die NSC mit einem Antimagiewert von 12 oder mehr daherkommen. Das ist dann wahrscheinlich wieder der Pool, also Antimagie + Magie. Im Grundregelwerk sind bei den NPCs die Fertigkeitswert ohne Attribut angegeben.

 

Aber erstmal Danke für die Antworten!

Link to comment
Share on other sites

Im Grundregelwerk sind bei den NPCs die Fertigkeitswert ohne Attribut angegeben.

In den meisten SR5 Abenteuerbänden gibt es vorne bei der "Einleitung" einen Passus der erklärt, dass die Werte bei den Fertigkeiten bereits den komplette Pool aus Fertigkeit und Attribut abbilden.

Bei Zauberabwehr musst du den Attributswert (MAG) quasi erst wieder herausrechnen.

 

Du hast aber Recht ... in GRW wurde das noch anders praktiziert.

Link to comment
Share on other sites

  • 2 weeks later...

Ich muss einmal ein älteres Thema aufwärmen, weil ich zu einem Teil davon nichts gefunden habe (obwohl es allein in diesem Thread mehrere Postings in die Richtung gibt).

Es geht um "Immunität gegen normale Waffen" (GRW. 398), was Geister durch die "Materialisierung" (ebd.) erhalten.

 

Ein Teil dieser Fähigkeit lautet: " [...] wird eine normale Schadenswiderstandsprobe fällig, wobei die doppelte Essenz des Critters zum Würfelpool dieser Probe hinzuaddiert wird. Zusätzlich zählt die Essenz des Critters als automatische Erfolge bei dieser Probe."

 

Mir geht es um den zweiten zitierten Satz. Hab ich den zu verstehen als zusätzliche Erfolge, oder als "ein Teil wird automatisch als Erfolg gewertet"?

 

Beispiel bei Essenz 7, KON 7:

Der Geist hat 21 (7+ (2*7)) Würfel + 7 Erfolge (also im Schnitt 14 Erfolge)

ODER er hat 14 Würfel (21 - 7 für die Erfolge) + 7 Erfolge (im Schnitt also 11-12 Erfolge)

 

Ich hoffe man versteht was ich meine >,<

Edited by Luxgram
Link to comment
Share on other sites

 Share

×
×
  • Create New...