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Everything posted by Dumon
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Hmm, das ist eine schwierige Sache. Muss irgendwann so um 2002 herum gewesen sein. Damals hatte ich das alte Grundbuch (das erste von Pegasus) schon eine ganze Weile im Schrank, bestimmt drei oder vier Jahre. Angefangen hat meine Faszination mit 14 oder 15, als ich die Hexer-Romane in die Hand bekam und verschlang wie nix Gutes. Einige Jahre später dann, so mit 19 (schätze ich), fand ich dann die Originale von Lovecraft, die ich zuerst in Deutsch las. Mit 21 kurz in England, legte ich mir die gesammelten Werke zu und vertilgte sie ziemlich schnell. Danach zurück in Deutschland, muss ich mir wohl recht zeitnah das erste Grundbuch von Pegasus gekauft haben (ca. 1998 )... Zum Spielen kam ich aber erst 2002. Ich weiss allerdings nicht mehr, was wir zuerst gespielt haben. Es war ein vollkommen frei improvisiertes Abenteuer, welches ich im Kreise einer zusammengewürfelten Rotte aus experimentierwilligen Spielern geniessen durfte. Und eigentlich war (im Rückblick) auch nicht viel cthulhoides dabei, obwohl es ziemlich cool war. Dann schlossen sich ein paar Jahre des Fachsimpelns mit späteren ein paar späteren Autoren, und irgendwann ein weiteres improvisiertes Abenteuer, diesmal eine freie Re-Interpretation von "Within You, Without You", was seitdem auch eines meiner Lieblingsabenteuer blieb und in mein Standardrepertoire an Support-Abenteuern überging. Zu diesem Zeitpunkt muss es auch gewesen sein, dass wir in meiner festen Runde ebenfalls mit Cthulhu anfingen - mit der Nyarlathotep-Kampagne. Ein ziemlich wilder Ritt, nicht zuletzt wegen den saucoolen Mitspielern und unserem grandiosen Spielleiter. Selbst geleitet habe ich dann zum ersten Mal irgendwann 2005/2006. Und seitdem hab ichs (leider) auch kaumt mehr selbst gespielt...
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No prob. Wir warten ja schon so lange, da werden uns ein paar Tage auch nicht umbringen... 8)
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Das wurde an vielen anderen Stellen schon aufgegriffen, diskutiert, und mit dem Ergebnis beiseite gelegt, dass wir das nicht hundertprozentig sagen können. Wir können nur fachsimpeln. Und den Einzelfall wird dann ein Gerichtsbescheid klären. Was wir alle nicht wollen. Ich werde mich auf jeden Fall hier nicht (mehr) aus dem Fenster lehnen und sagen, dass Kopien weitergeben bei vergriffenen Produkten absolut in Ordnung ist...
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Vielen Dank für den Hinweis, Frank. Ich hoffe, Dir geht es wieder besser! Jetzt zum Negativen... Leider ist das aber nicht das Gleiche wie die atmosphärischen Handouts aus dem Buch. Keiner wird seinen Spielern gern die Handouts in Reinschrift geben wollen, wenn es andere Möglichkeiten gäbe...
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Das hoffe ich auch. Hat denn jemand das SLHB alleine bestellt (also ohne andere Produkte) und kann nachschauen, ob da in der Mail das mit der Bestellpreisgarantie drinsteht? Bei mir ist das, wie gesagt, nicht nachvollziehbar, auf welches Produkt sich der Hinweis bezieht... Andererseits wäre ich schon froh, wenn ich dann überhaupt noch eins abkriege. Auch, wenn ich nachzahlen müsste...
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Sorry, wenn wir Dir hier zu wenig Intellektuellen Anspruch bieten, Marcus. Für mich war das das erste Mal, dass ich so etwas bei amazon überhaupt bemerkt hätte - ein Sonderangebot für limitierte Bände. Und wenn man eh knapp bei Kasse ist - warum sollte man da nicht zuschlagen? Jetzt gro?spurig vom Leder zu ziehen, dass Du ja schlauer bist als wir, und das besser weisst, und wir das woher auch immer hätten besser wissen müssen, bringt hier keinem was. Au?er mich grade auf die Palme, wie Du merkst. Sinnvoller wäre es daher, entweder vom hohen Ro? der moralischen ?berlegenheit herunterzusteigen und entsprechend beizutragen bzw. mit den Hyänen zu heulen, oder es mit dem zweiten Teil von Dieter Nuhrs bekanntem Satz vielleicht etwas genauer zu nehmen.
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Hmm. Also, ich finde (leider) weder in meiner Bestellung, noch bei meinem Konto noch bei dem gegenwärtigen Produkt "Spielleiter-Handbuch limitiert) eine verzeichnete Preisgarantie. ...doch, habe grade den Hinweis in der Bestätigung gefunden. Nur habe ich mehrere Produkte bestellt, einige davon als Vorbestellung. Daher weiss ich nicht, auf welchen das zutrifft, da drunter steht: "Sie profitieren von der Vorbesteller-Preisgarantie fuer einen oder mehrere Artikel in dieser Bestellung." Was ich aber interessant finde, ist, dass in meinem Konto bei amazon, wenn ich meine Bestellungen aufrufe, und dann den Artikel anclicke, ganz oben folgendes steht: "Bestellt von X X. Sie haben diesen Artikel am 17. Oktober 2011 gekauft." Das heisst nun doch, dass ich diesen Artikel nicht nur bestellt, sondern de facto bereits gekauft habe. Also müsste doch ein Kaufvertrag zustande gekommen sein, oder? Nunja, ist doch ohnehin nur Fachsimpelei und Juristo-Stümperei, die wir hier betreiben. Bleibt doch nichts anderes, als zu warten und zu hoffen...
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Vielen Dank für die Quelle zu den Atlanten. Die ist wirklich "saugeil"!!! Da werde ich mir wohl mal das eine oder andere Bildchen für dieselbe Kampagne ausdrucken... 8)
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Das ist eigentlich gar kein so schlechter Gedanke. Allerdings werden damit natürlich die Leute, die weder auf limitierte Ausgaben noch auf pdfs stehen, dann auch nicht glücklich, und werden das Ende des Buchdrucks und des Kundenservices lamentieren... "Weiter"verkaufen darf man mp3s zwar nicht, aber man kann mittlerweile ja sowohl CDs als downloads als auch einzelne mp3s online kaufen. Das ist doch vergleichbar mit dem pdf-Handel, dann...
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Spielbarkeit des Mittelalter-Settings: pro und contra
Dumon replied to Judge Gill's topic in Mittelalter
Das hängt, glaube ich, alleine von Deinem Willen zur Nutzung desselben, und dem Anspruch sowohl Deiner Spieler als auch Deiner selbst ab. Ich habe selten einen Spieler erlebt, der wirklich Probleme mit der Improvisation aus Halbwissen hatte. Das gilt für Mittelalter genauso wie für die 20er. Aber bei Mittelalter fällt es mir wesentlich leichter, weil da der kulturelle Halbwissenanteil einfach höher ist, aufgrund der Popularität der Historie... Wenn ich mir so Dein Beispiel oben anschaue, muss ich aber gestehen, dass ich Deine Probleme nachvollziehen kann. Allerdings wahrscheinlich von einer anderen Position aus. "Mein" Mittelalter ist wesentlich düsterer, gemeiner, langweiliger, dröger und schmutziger. Und viele der Probleme, die Du ansprichst, wären mir daher nicht passiert. Da ich aus dem Bauch heraus schon so improvisiert hätte, wie Heiko das dargestellt hat. Kreuzritter waren keineswegs Helden, und im Namen der Kirche und des Glaubens wurden, wie wir alle wissen, grauenhafte Dinge getan... -
Spielbarkeit des Mittelalter-Settings: pro und contra
Dumon replied to Judge Gill's topic in Mittelalter
Ich kann es irgendwie auch nicht verstehen. Während ich bei den 1920ern extrem viel nachlesen muss, um möglichst originalgetreu das Ganze darstellen zu können (wenn ich das will, was nicht oft der Fall ist), macht es mir die unsichere Quellenlage zum Mittelalter wirklich einfach. Ohne dass ich jetzt Historiker wäre oder ein Faible für Fachbücher der Zeit hätte, traue ich mir zu, auch ohne anleitendes Buch das Mittelalter-Setting recht realistisch zu improvisieren. Ja, ich bin ich - und ihr seid ihr. Aber ich kann echt nicht nachvollziehen, warum solche Details ad absurdum in den Büchern ausgeführt sein sollten. Kann man einen Teil dessen nicht als kulturelles Wissen (also Wissen, dass im generellen Gedächtnis unserer Kultur verankert ist) behandeln? -
Ich finde, in Anlehnung an SWCs Aussage, dass immer wieder interessant, wie hier Vermutungen oder reine Spekulationen, die auch als solches zu erkennen sind (und ich schlie?e ich da als Urheber gar nicht aus), plötzlich zu Gerüchten und pseudo-verlässlichen Infos werden... Und ich frage mich, ob es tatsächlich so schwer ist, zwischen Information und Spekulation zu unterscheiden... Befürchtungen haben doch nichts mit tatsächlichen Abläufen zu tun. Und eine Möglichkeit schlie?t doch noch lange keine Wahrscheinlichkeit ein... Hach, es ist aber auch der Teufel hier im Forum. Da muss man so genau aufpassen, was man wie schreibt, sonst hat man gleich hundertneunundneunzig Menschen mit Fackeln und Mistgabeln vor der Tür bzw. im Thread...
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Das Interessante an der ganzen Sache ist, dass ich mit meiner Meinung eine Seite vertrete, die anscheinend de facto als provokant aufgefasst wird (zumindest scheint das im Falle von Raven so zu sein)... ...und gar nicht zum Verfechter des "Alles-mit-dem-PC"-RPGs gehöre. Bisher benutze ich den tatsächlich nur als Boombox mit Playlists und Hintergrundgeräuschen, kann mir aber vorstellen, ihn auch in Zukunft für mehr zu benutzen. Dass eine Meinung aber so auf vehemente Gegenwehr und ironisches Vorführen stö?t, lässt mich natürlich psychologische Rückschlüsse auf den entsprechend Argumentierenden ziehen... Ich akzeptiere, dass andere (in dem Fall Raven) das anders sehen, da sie (in dem Fall er und wahrscheinlich auch seine Gruppe) zu den Verfechtern des fundamental analogen RPG-Zelebrierens gehören. Nachvollziehen kann ich auch die Argumentation, dass man nicht noch nach Feierabend vor einem Rechner sitzen möchte, wenn man den auch schon den ganzen Tag vor der Nase hat. Auch haptische, akustische und optische Gründe gegen Laptop, Pad und pdf kann ich verstehen. Nicht verstehen und gutheissen kann ich die Methode (die nicht Raven alleine hier im Forum anwendet), mit gezielten ironischen Sticheleien bestimmte Argumentatoren zu provozieren, oder sich gar über sie lustig zu machen. Da täuschen und helfen auch eine Menge an angefügten Smilies nicht darüber hinweg...
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Mit dem Leitstil gebe ich Dir Recht. Und ich glaube das ist es auch, was es auf den Punkt bringt: Ich leite mit einem Finger im Abenteuer. Warum? Weil ich, selbst wenn ich das Abenteuer einmal gelesen habe, mich meist nicht an genug erinnere, um das frei zu leiten. Allerdings habe ich weder die Zeit, noch möchte ich sie mir als SL nehmen, jedes Abenteuer, das ich leite, wirklich intensivst vorzubereiten. Und manchmal komme ich noch nicht einmal dazu, das Abenteuer, oder den Abschnitt, vorher komplett zu lesen. Als Beispiel: Bei meiner gegenwärtigen Runde, in der ich BdW leite, habe ich bisher den ersten Band komplett gelesen, und den zweiten halb. Da die Spieler aber noch immer in New York sind, macht das nichts. Nur spielen wir maximal einmal im Monat, und das letzte Mal haben wir (wegen vieler anderer Sachen) sogar vor knapp sechs Monaten gespielt. Grob wei? ich natürlich, worums geht. Aber Details, die ja unter Umständen für das Geflecht des Plotnetzes wichtig sind, wei? ich nicht mehr. Deshalb nehme ich mir eigentlich bei solchen Tages-Sitzungen immer vor, mir vorher zwei Stunden zum Vorbereiten zu nehmen. Meistens wird daraus dann doch nur ne halbe Stunde. Und in der kann ich überfliegen, aber nicht vorbereiten. Das soll keine Trauerrede auf meine fehlende Zeit sein. Aber ich halte auch nichts von intensivstem Vorbereiten. Da muss ich ganz ehrlich sagen, dass ist mir als SL dann die Zeit auch nicht wert. Daher leite ich immer mit einem Finger im Buch, und lese teilweise, während die anderen gerade eine Szene untereinander ausspielen, dann auch mal ganze Kapitel oder Seiten nach. Was die atmosphärische Ausstattung angeht, finde ich es schön, dass das bei Dir so funktioniert. Bei mir ist das nicht machbar, da wir dafür weder die Möbel, noch die Möglichkeiten haben. Und weil wir unsere Wohnung nicht meinem Hobby unterordnen, welches meine Frau auch nur marginal teilt. Der Einrichtungsstil ist eben ein anderer. Kerzen und Dunkel währen natürlich möglich, aber ich sehe schon seit Jahren nicht mehr den Sinn darin, auf diese Weise künstlich Atmosphäre zu erzeugen. Das hebe ich mir für besondere "Ereignisse" oder einmalige Abenteuer auf, für die ich auch mal mich richtig ins Zeug lege in der Vorbereitung. Sowas kommt dann alle zwei, drei Jahre mal vor. Wenn die Zeit dafür vorhanden ist...
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@Raven: Du übertreibst und extrapolierst hier natürlich absichtlich, weshalb ich darauf entsprechend NICHT eingehen will. Was ich verstehen kann, ist, wenn man tatsächlich in einem Raum mit nur sehr wenig Beleuchtung nicht noch eine zusätzliche Leuchtquelle haben möchte. Was ich auch verstehe, ist, dass Tippen und suchen auf dem Bildschirm dauert, und dadurch eventuell die Atmosphäre tötet. Das muss nicht sein, das kann aber passieren. Da halte ich dagegen, dass dies genauso der Fall ist, wenn man in Büchern blättert. Ist vielleicht (von Fall zu Fall) nicht so "laut", aber dennoch hält beides auf und unterbricht den "Flow"... Ich möchte darauf hinweisen, dass ich hier den Computer nur als Werkzeug bzw. Hilfsmittel anführe, nicht zum Heiligsprechen von pdfs oder für andere Tätigkeiten. Obwohl ich tatsächlich überlege, ihn in Zukunft auch mit pdfs zu nutzen - denn wo ich nachschlage, ist ja de facto egal, und beim Laptop dauert es, richtig ausgeführt, weniger lang... Ich möchte auch darauf hinweisen, dass ich hiermit explizit das Ausblenden EINER Störungsquelle meine, und nicht das Ausblenden von Rio während Carneval, mittendrin. Und der Computer sollte ja nicht da sein, weil er toll und elektronisch ist, sondern nur, wenn er dem SL in besonderer Weise hilfreich ist. Ich stimme übrigens auch zu, wenn Du sagst, dass Du pads für die Spieler als Stimmungskiller empfindest. Das finde ich dann auch Overkill. Ich wollte mit meinem Post auch nicht ausdrücken, dass der Computer alles ersetzen sollte. Handouts sollten m.E. auch weiterhin in Papierform bleiben. Auch, und gerade weil, das Erinnern an und Suchen in den einzelnen Stücken dann so schwierig wird. Das kann meines Erachtens dann lückenhaftes Gedächtnis und Zeitaufwand für das Wiederfinden von Informationen durchaus glaubhaft abbilden. Um auf die Kerzensache zurückzukommen - wir spielen Cthulhu normalerweise in einem normal erleuchteten Raum, ohne viel Zeugs. Au?er Musik gibt es da keine weiteren Add-Ons, die Atmosphäre erzeugen. Und ich gebe zu, dass man mit Props (Kerzen etc.) vielleicht noch atmosphärischere Umgebung herstellen kann, in der das Eintauchen leichter fällt. Aber auch in "sterilen" Settings kann Atmosphäre aufkommen, die dann zum Beispiel aus dem Eintauchen in die Spielwelt resultiert. Das heisst nicht, dass andere das nur mit Hilfsmitteln können. Ich denke aber, dass Hilfsmittel als add-ons es leichter machen, was aber auch gleichzeitig bedeutet, dass es auch ohne geht. Ob man das möchte, sei jedem selbst überlassen. Ich denke aber, wenn der Computer des SL, wenn dieser ihn als vernünftiges Werkzeug nutzt, ein Problem ist, dann ist das nicht ein Problem des SL, der ihn mitbrachte, sondern ein Problem dessen, der das nicht mag. Also muss er entweder damit leben (und ihn ignorieren) oder sich was Anderes suchen. Ich glaube aber eben auch, dass eine nicht vorhandene Kompromissbereitschaft hier fehl am Platz ist, weil der Computer meines Erachtens in dem Ma?e, in dem ich ihn nutze (oder wie ich das eben geschildert habe) keinesfalls stört, sondern zudem eine Bereicherung darstellen kann. Nicht zuletzt beim besseren Koordinieren von Musik...
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Vielleicht bin ich da etwas seltsam, aber ich sehe das Problem für die Atmosphäre nicht in dem Computer auf dem Tisch (der natürlich passend hinter einem Sichtschirm verborgen ist), sondern in dem Unwillen bzw. der Unfähigkeit der Spieler, diesen zu ignorieren. Ich versteh das echt nicht. Wir spielen P&P am Tisch (meistens), über den Würfel rollen, Getränke gereicht werden und Snacks gehen. Wir bekommen Handouts in Form ausgeschnittener Kopien, und blicken in Regel- und Abenteuerbücher. Wir hören Musik im Hintergrund von Tonträgern. Wir haben normale Klamotten an, sind in normalen Räumen, und sind (bis zu einem gewissen Grad) normale Menschen. So vieles können wir wegignorieren, weil es nicht in unsere Vorstellung der Spielsituation passt. Zudem bauen wir noch Aspekte ein, die in unserer Wahrnehmung Atmosphäre erzeugen (Musik). Wir erzählen immersiv Geschichten, lassen uns fallen und finden uns in unserer Fantasie in den Geschehnissen der Geschichte wieder. Dort werden Handouts zu Büchern, die Stimme des SL zur Umgebung, die Musik zum Soundtrack der Sphären, und wir zu Protagonisten in der Story. Warum ist es dann so schwer, einen Computer wegzuignorieren? Wir als P&P-Leute schauen ja nicht selten verächtlich auf die LARPer herab, diese Make-Believe-Spieler (zu denen ich zeitweilig auch gehöre). Aber warum können die das Auto, das gerade auf der Stra?e vorbeifährt, ignorieren? Obwohl sie ja noch vielmehr auf atmosphärischen "Realismus" angewiesen sind als wir, da sich die Geschehnisse in "der verkrümmten Wirklichkeit" zutragen. Warum ist für sie ein geworfener Schaumgummiball plötzlich ein Feuerball? Um es kurz zu machen - warum können diese Spieler Fantasie und Vorstellungskraft stärker extern projizieren, als wir intern (in unserer Fantasie) Dinge ausblenden können? Was eine Atmosphäre tötet, ist allgemein Ansichts- oder Empfindenssache. Ich bin aber der Meinung, dass jemand, der sich Dinge nicht vorstellen kann, vielleicht mit RPG das falsche Hobby betreibt. Und dazu gehört auch, sich vorzustellen, dass Dinge nicht da sind... ...opening flame wars now... 8)
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Da scheinst Du was missverstanden zu haben. Möglicherweise haben einzelne von amazon ihre Produkte erhalten. Das Gros der Leute, die sich hier zu Wort gemeldet haben, aber eher nicht. Und zudem ist der 16. Dezember noch eine ganze Weile entfernt. Wohingegen andere Händler wie "sphärenmeisters-spiele", den ich als kleinen händler bezeichne, die Produkte alle schon im Programm haben...
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Armer Pessimist, auf lange Sicht keine Leckerlies mehr... ;(
